Archiv für 'Eigentlich belangloses'Kategorie

In der U9 gelernt

4. März 2009

Eine Liebesbeziehung ist wie ein Hund
wenn er nicht bellt, ist er nicht gesund.

© Herr Jung

7 Sommer-Tage.

11. Januar 2009

Ich frage mich, wieso ich studiere. 7 Tage Uni, so war das nicht geplant. Grad das Referat für morgen fertiggemacht, jetzt ist also Wochenende! Jetzt, am Sonntag abend. Wie ungewohnt. Eigentlich fängt das Donnerstags an.

7 Tage Uni, das hielt mich dennoch nicht davon ab, jeden Tag mindestens einen guten Grund zum B(i)e(r)trinken zu finden. Beim Schachspielen? Klar, ein Bier dazu. “Ein Bier trinken gehen?” – ok. Neue Festplatte ins Macbook? Aber ein Bier dazu! Beuys im Hamburger Bahnhof und tags darauf erst nachmittags zur Uni? Das kann man mal mit einem Bier begießen! Open-Air auf dem Eis der Rummelsburger Bucht? Na wenn die Glühweinschlange so lang ist, kann man lieber ein Bier trinken. Schneeballschlacht im Volkspark, rodeln auf der Todespiste – womit trinkt man sich den Mut an? Na mit einem Bier.
Und auch aus dem einen Bier zur Referatsausarbeitung sind dann wie immer mehr geworden….

Ach Berlin, was hast du wieder denkenswertes fabriziert diese Woche. Lässt mich den ekligsten Döner der Welt kosten, zeigst mir große Kunst, lässt den Strom in der Goldenen Pforte ausfallen, bringst das Eis zum knacken, erweckst die Phantasie, professioneller Rodler zu werden, schickst deine vorderhourafterhour-Schergen in mein Heim und scheinst mir die schönste Sonntagssonne ins Fenster. Herr Sommer dankt dir.

Warum nicht heutzutage auch noch so…?

10. Januar 2009

5 Kauffrauen gegen 5 Studenten – wie kann man die in einer Show bestmöglich vorstellen?

Nur so und nicht anders! Danke an die damaligen Macher von “Ruck Zuck”! Einfach wunderbar doof

Hat der Student in der Mitte eigentlich vorher einen geraucht? “High” und “ruck zuck” widersprechen sich irgendwie…

Herr Jung und der Strompreis

10. Januar 2009

Bevor ich nach Berlin gezogen bin, hat mich der Strompreis in etwa so sehr interessiert, wie die neuesten Entwicklungen im Promi-Leben von Dieter B., Veronica F. oder Boris B. – sprich: eigentlich gar nicht. Was damals aufm Land für mich als Jugendlicher wichtig war, war der Benzinpreis. Schließlich musste ja mit Muttis Vorführwagen vom Heimatdorf zum Dörfchen der Freundin, zur 30km-entfernten Stammdisco (“Treffen, Flirten, Verlieben!”) oder zum noch weiter weg gelegenden H&M gefahren werden. Auto kostete mich nix, nur der Sprit ging auf meine Rechnung.

Seitdem Berlin das neue Zuhause geworden ist, und ich somit das elterliche Haus verlassen hatte, hat sich das Interesse am Benzinpreis an dem des deutschen Boulevard angenähert. Auto braucht’s hier nicht. Mit der BVG kommt man in der Regel überall schneller hin. Auch wenn man noch immer mindestens ne halbe Stunde irgendwo hin benötigt.

Kommen wir aber zu meinem Strompreis. Als es im Oktober von 2006 in den Wedding ging, berechnete uns Vattenfall 21 Euro alle zwei Monate. Wenn das kein Preis war! Daraus wurde Anfang 2007 dann monatlich. Ein Jahr später folgte die nächste Erhöhung auf 28 Euro im Monat.
Diese Woche kam nun die neue Jahresrechnung. Neben einem ordentlichen dreistelligen Nachzahlungsbetrag, findet Vattenfall, dass mein geehrter Mitbewohner und ich ab sofort 37,50 Euro monatlich zahlen sollen. Wieviel sich unser Strompreis von 2006 bis heute prozentual genau entwickelt hat, erspare ich uns jetzt mal. Werte jenseits der 300%-Marke sind allerdings immer schwer zu verdauen.

Nur ich frage mich, warum wir immer und immer mehr bezahlen. An dem Flachbild-Fernseher, der stromfressenden Playstation 3, den unendlich vielen umweltunfreundlichen Glühbirnen, den PCs und Laptops, der Heimkino-Anlage, der ebenfalls stromfressenden XBOX, den zig Ladegeräten, dem HD-Beamer und was sonst noch in den vergangenen beiden Jahren angeschafft wurde, kann es doch jedenfalls nicht liegen oder?

Vielleicht sollten mein Mitbewohner und ich damit beginnen, das Licht nicht mehr in allen Zimmern anzulassen, wenn wir die Wohnung verlassen…

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